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Ankündigungen:

Im NDR!

Lesung am 6.10 19:00 Uhr bei Kortes in Hamburg!

Das Buch "Nachbeben. Begegnungen mit deutschen Lebensgeschichten des 20. Jahrhunderts" ist bei Duncker&Humblot (ISBN 978-3-428-14826-4) erschienen.
Lesen Sie hier erste Auszüge!

Unsere Tagung

Tagungsinformation

1945 UND WIR
Auf welchen Wegen haben uns unsere Eltern und Großeltern ihre Brucherfahrungen vererbt?
REDEN. UNBEDINGT!

Eine vielfältige und bereichernde Tagung ist vorbei...
Doch zum Nachlesen gibt es den Eröffnungsvortrag von Dorothee Wierling
Zuhören. Unbedingt!

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Eine interdisziplinäre Tagung vom 15.-17. Juni
in Heidelberg & Mannheim

Unser Projekt „Reden. Unbedingt!“ stellt die Frage, auf welchen Wegen uns unsere Eltern und Großeltern ihre Erfahrungen vererbt haben. Dazu reisen wir seit eineinhalb Jahren durch Deutschland und begegnen Menschen und ihrer Geschichte in ihren Lebensräumen. Dabei interessiert uns nicht nur was, sondern auch wie sie erinnern und erzählen. Diese Zeitreisen eröffnen durch das kommunikative Geschehen vor, während und nach der Begegnung immer wieder neue und überraschende, zuweilen auch dissonante Wege des Erinnerns, Vergessens und Urteilens über Menschen und Geschichte. Deshalb: Reden. Unbedingt!

Das Ziel der Tagung „1945 und wir“ ist es, dem Phänomen der transgenerationalen Weitergabe, bzw. der Nachhaltigkeit historischer Erfahrungen auf die Spur zu kommen. Wissenschaftler und Praktiker verschiedenster Provenienz haben ganz unterschiedliche Fragestellungen und Zugänge zu den Prägekräften und Verarbeitungsprozessen der Umbruchsituationen des 20. Jahrhunderts. Daher verfolgen wir einen interdisziplinären Ansatz und wollen LinguistInnen, PsychologInnen, HistorikerInnen und PublizistInnen miteinander ins Gespräch bringen und mit der Wahrnehmung von ZeitzeugInnen konfrontieren.

Das Spektrum der Themen reicht dabei von der historischen Brucherfahrung selbst, über Formen des Weiterlebens und Weitergebens – dabei insbesondere der Rolle der Sprache und Versprachlichung – bis hin zu Fragen nach kollektiven und generationsspezifischen Mustern der Erinnerung.
Stellvertretend für alle markanten Bruchdaten des vergangenen Jahrhunderts steht das Jahr 1945 im Mittelpunkt der Tagung.
Dem Bedürfnis, Begegnung und Austausch ins Zentrum der Tagung zu stellen, trägt die Tagungsorganisation durch eine kommunikative Schwerpunktsetzung Rechnung.