Stiftung Asienhaus

Seit April 2019 arbeite ich im China-Programm der Stiftung Asienhaus. Ich bin durch spannende und herausfordernde Monate seitdem gegangen. Zusammen mit meiner Kollegin habe ich den letzten Durchgang des EU-China NGO Twinning Programms betreut. Nach sieben Jahren geht dieses einzigartige Austauschprogramm für chinesische und europäische zivilgesellschaftliche Organisationen zu Ende. Wir haben intensiv daran gearbeitet zivilgesellschaftliche Räume für einen konstruktiven Dialog zwischen chinesischen und europäischen Organisationen offen zu halten. Die „Neuen Seidenstraßen“, engl. Belt and Road Initiative (BRI), und ihre Auswirkungen auf Organisationen in Chinas südostasiatischen „Partnerländern“ wurde zu meinem Fokus. Neben dem neuen Job bin ich dabei die Ergebnisse meiner Feldforschung in Sambia zu veröffentlichen. Ein erster Artikel soll im zweiten Quartal 2020 im Journal of Southern African Studies erscheinen.

Forschung

Hermeneutik und Diskursanalyse lagen im Zentrum meiner methodischen Ausbildung und Forschungsaktivität an der Universität. Meine Recherchegebiete in der Sinologie waren die jesuitischen Missionen in das kaiserliche China, die Auslandschinesen Südostasiens und die Xinhai-Revolution von 1911, und die ideologische Etablierung der Volksrepublik China in den 1950er Jahren.

Im Rahmen meiner Dissertation wechselte ich zur Sozialanthropologie und der ethnografischen Feldforschung in der Tradition der Manchester Schule. Mein Fokus wechselte zu China in Afrika mit Sambia als Forschungsfeld im Konkreten und dem Bergbau des kolonialen südlichen Afrikas und post-kolonialen Zerfalls- und Erneuerungsprozessen im Allgemeinen.

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Fotografie

Seit mein Vater versuchte mir als Kleinkind beizubringen wie man „Multispektralkamera“ ausspricht, interessiere ich mich für die Fotografie. Immer mit einer Kamera ausgestattet, versuche ich in die Welt um mich einzutauchen.

Publikationen

Aktuell arbeite ich an drei Publikationen: einem Zeitschriftenartikel, einem Buch und einem Kapitel für ein Sammelband. Sie werden 2020 und 2021 erscheinen. Alle Veröffentlichungen sind Ergebnisse meiner Dissertation und Feldforschung auf dem Kupfergürtel in Sambia. Sie behandeln die Themen des Forschungszugangs und anthropologischer Wissensbildung, sowie post-kolonialen und post-industriellen Zerfalls- und Erneuerungsprozessen.

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Termine

15 November 2020

8. Asientag: Dialog oder Monolog?

Der 8. Asientag der Stiftung Asienhaus steht unter dem Titel „Dialog oder Monolog?“ im Kontext der Entwicklungspolitik und internationalen zivilgesellschaftlichen Kooperation. Zusammen mit meiner Kollegin im China-Programm werde ich einen Workshop zu den Veränderungen in der Entwicklungszusammenarbeit mit China der letzten zehn Jahre veranstalten.

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